Was ist eine Driving‑Range?
Eine Driving‑Range (auch „Practice Range“) ist ein Bereich, in dem Golfer das Schlagen von Bällen üben. Laut Golf Distillery handelt es sich dabei meistens um ein offenes Feld mit nebeneinander liegenden Abschlagstationen, die mit Naturrasen oder künstlichen Matten ausgestattet sind. Die Anlagen können Teil einer Golfanlage oder eigenständige Einrichtungen sein. Üblicherweise kaufen Spieler Eimer mit sogenannten Range‑Bällen, die oft mit „Practice“ gekennzeichnet sind, damit niemand sie auf dem Platz benutzt. Fahrzeuge mit Schutzgittern sammeln die Bälle regelmäßig ein, damit sie wiederverwendet werden können
Warum auf der Range trainieren?
Viele Golfplätze bieten nur begrenzte Zeit für Übungsschläge. Auf der Driving‑Range kannst du:
- Die Grundlagen festigen: Regelmäßige Übung verbessert Ballkontakt, Schlaglänge und Richtungskontrolle.
- Verschiedene Schläger testen: Vom Driver über Eisen bis zum Wedge – alle Schläger finden ihren Platz.
- Konzentration auf einzelne Aspekte: Anstatt „alles auf einmal“ zu trainieren, lässt sich der Fokus gezielt auf Schlaglänge, Tempo, Ballflug oder Routine legen.
- Mit Technologie arbeiten: Moderne Ranges verfügen über Launch‑Monitore oder Systeme wie Toptracer, die Schlagdistanzen und Ballflug analysieren. Solche Daten helfen, den Trainingserfolg zu messen.
Best‑Practices für effektives Range‑Training
Trainingserfolg hängt nicht vom Volumen der geschlagenen Bälle ab, sondern von der Qualität der Übung. Seriöse Coaching‑Portale empfehlen folgende Prinzipien:
1. Ziele wählen und variieren
Kris Hart von der PGA of America rät, sich auf der Range nicht immer nur am 150‑Meter‑Pfosten auszurichten, sondern unterschiedliche Ziele anzuspielen. Das gezielte Anvisieren verschiedener Fahnen, Bäume oder Markierungen schult die Ausrichtung und simuliert Spielsituationen.
2. Einen Fokus pro Einheit festlegen
Bevor du Bälle schlägst, solltest du entscheiden, woran du arbeiten möchtest – etwa am Drive, an den Hybrids oder am kurzen Spiel. Laut PGA sollte man sich nur auf einen Aspekt pro Trainingseinheit konzentrieren, statt wahllos alle Schläger zu schlagen.
3. Aufwärmen und Routine entwickeln
Beginne jede Einheit mit einigen Wedge‑Schlägen; sie sind einfacher und helfen, ein Gefühl für Tempo und Rhythmus zu entwickeln. Golf Monthly betont, dass ein Warm‑up die Verletzungsgefahr senkt und den Körper auf die Bewegung vorbereitet. Entwickle außerdem eine Schwung‑Routine und führe sie bei jedem Ball aus, um ein konstantes Tempo zu verinnerlichen.
4. Übungseinheiten strukturieren
Anstatt 50 Bälle am Stück zu schlagen, empfiehlt Golf Monthly, Sätze und Wiederholungen wie im Fitnessstudio zu nutzen: Führe einen Bewegungsablauf fünfmal ohne Ball aus, dann fünfmal mit Ball, bevor du zum nächsten Satz übergehst. Variiere anschließend Ziele und Schläger, damit der Transfer auf den Platz gelingt.
5. „Transfer‑Practice“ – wie auf dem Platz üben
Wissenschaftliche Untersuchungen von Eric Alpenfels und Bob Christina zeigen, dass viele Golfer durch ständiges Ballhauen zwar ihre Technik verbessern, aber diese Fortschritte nicht auf den Platz übertragen. Die Forscher empfehlen „Transfer‑Practice“, also Üben unter spielähnlichen Bedingungen. Dazu gehören:
- Simulierte Löcher spielen: Stelle dir ein Loch vor, wähle Ziel, Fairway und Green und spiele es ohne Mulligans.
- Abwechselnde Ziele und Schläger: Spiele mit einem Ball und wechsle nach jedem Schlag das Ziel und den Schläger.
- Verschiedene Ballflüge: Hitze mit dem gleichen Schläger hohe, niedrige, fade‑ und draw‑Schläge.
- Routines und Druck simulieren: Verwende deine Pre‑Shot‑Routine konsequent und baue kleine Spiele mit Belohnungen und Strafen ein.
6. Kurzes Spiel nicht vergessen
Beim Range‑Training konzentrieren sich viele auf weite Schläge. Doch das Spiel unter 100 Metern entscheidet über Par und Birdies. Golf Monthly empfiehlt, regelmäßig Wedges und kurze Eisen zu trainieren und den Schlag zur Fahne zu perfektionieren.
Moderne Range‑Technologie: Toptracer & Launch‑Monitore
Viele Ranges nutzen heute Trackingsysteme wie Toptracer. Dieses System ermöglicht es, Ballflug, Distanz und Genauigkeit zu messen und via App zu speichern. Golf Monthly erklärt, dass Toptracer verschiedene Spielmodi anbietet und sogar globale Ranglisten führt. So kannst du deine Daten analysieren, Ziele festlegen und deine Fortschritte mit anderen vergleichen. Wenn dein örtlicher Range keine Toptracer‑Station hat, lohnt sich die Investition in kompakte Launch‑Monitore, die Ballgeschwindigkeit, Startwinkel und Spin messen – die PGA empfiehlt sie als hilfreiche Trainingsbegleiter.
DeepSwing – der digitale Coach für die Range
Wie funktioniert DeepSwing?
DeepSwing ist eine KI‑gestützte Golf‑App für iPhone, iPad, Apple Watch und Vision Pro, die deinen Schwung analysiert und Coaching‑Hinweise direkt am Gerät gibt. Die wichtigsten Funktionen laut Hersteller:
- On‑Device‑KI: Computer‑Vision‑Modelle erkennen Phasen wie Setup, Backswing, Downswing, Impact und Finish sowie wichtige Winkel und vergleichen sie mit Idealwerten. Alle Berechnungen finden auf dem Gerät statt – deine Daten werden nicht in die Cloud hochgeladen.
- 3D‑Ghost‑Overlay & Swing‑Plane: Du kannst deinen Körper mit einem Pro‑Modell vergleichen. Die App zeichnet die Schwungebene und Körperwinkel ein, sodass du erkennst, ob du zu steil oder zu flach schwingst.
- Live Coach mit Audio & Haptik: Während du aufnimmst, gibt die App sofortiges Feedback über Sprache, Bildschirmoverlays und Vibrationen.
- Outcome‑Prognose: Anhand von Bewegungsmetriken erkennt DeepSwing, ob dein Schlag zum Slice, Hook, „Fat“ oder „Thin“ neigt und liefert passende Korrekturen.
- Drill‑Vorschläge & Trainingsfluss: Für jede identifizierte Schwachstelle schlägt die App Übungen vor. Erinnerungssysteme motivieren, regelmäßig zu trainieren.
- Deluxe Video Workflow: Zeitlupenaufnahme, Videoimport, Zuschneiden, Overlay‑Export und Historie – ideal, um Fortschritte zu dokumentieren.
Die App‑Store‑Beschreibung bestätigt diese Punkte und betont, dass DeepSwing dank 3D‑Ghost‑Overlay, Pro‑Checks (Erkennung von Slice, Hook, Fat/Thin) und personalisierten Coach‑Kommandos ein wissenschaftliches Training ermöglicht. Die Analyse erfolgt vollständig offline; nur auf Wunsch werden Videos exportiert. Für unbegrenzte Aufnahmen, Live‑Coach und Premium‑Analysen kann ein Pro‑Abonnement abgeschlossen werden
Hier gehts zur app -> apps.apple.com.
Vorteile der App auf der Range
Die Kombination aus Driving‑Range und DeepSwing ermöglicht ein datengestütztes Training:
- Sofortige Rückmeldung: Du musst nicht warten, bis der Pro deine Videos auswertet – die App liefert direkt Feedback, während du noch auf der Range bist.
- Gezielte Drills: Nach der Analyse weißt du genau, welche Fehler (z. B. Slice‑Tendenz) du beheben musst, und bekommst passende Übungsanleitungen.
- Vergleich mit Vorbildern: Die 3D‑Ghost‑Funktion zeigt, wie dein Körper im Vergleich zu Profis steht.
- Datenschutz: Da die KI ausschließlich lokal arbeitet, bleiben deine Videos privat.
- Integration mit Apple Watch: Du kannst die Aufnahme und den Live‑Coach bequem über die Watch starten und musst dein Smartphone nicht jedes Mal anfassen.
So nutzt du DeepSwing auf der Range – Ein Praxisleitfaden
- Aufbau & Setup: Positioniere dein iPhone seitlich oder leicht hinter der Ziellinie, z. B. auf einem Stativ. Die DeepSwing‑Website empfiehlt eine stabile Kamera‑Position, damit die KI die Bewegungen präzise erkennen kann
- Warm‑up: Wie beim normalen Range‑Training sollten die ersten Schläge mit Wedges erfolgen, um den Rhythmus zu finden
- Aufnahme starten: Wähle in der App den Clubtyp (Driver, Eisen, Wedge) und starte die Aufnahme. Nutze optional die Apple Watch für Hands‑free‑Bedienung
- Live‑Feedback nutzen: Achte während des Schwungs auf die Audio‑Hinweise und Haptik. Der Live Coach signalisiert, ob Tempo oder Schwungebene korrigiert werden müssen.
- Analyse ansehen: Nach dem Schlag teilt die App den Schwung in Phasen ein und zeigt Winkel sowie Hauptprobleme an. Über die 3D‑Ghost‑Funktion kannst du deine Position mit der eines Pro vergleichen.
- Übungsdrills durchführen: Nutze die vorgeschlagenen Drills, um deine Schwachstellen zu bearbeiten. Baue sie in Sets und Wiederholungen ein, wie oben beschrieben. Vergiss nicht, regelmäßig das Ziel zu wechseln und verschiedene Schläger zu nutzen.
- Fortschritt dokumentieren: Speichere deine Videos oder exportiere sie mit Overlay, um sie mit einem Golf‑Pro zu besprechen oder später zu analysieren.
- Regelmäßig trainieren: DeepSwing bietet Erinnerungsfunktionen, die dich motivieren, kontinuierlich zu üben. Plane deine Range‑Sessions im Wochenrhythmus und kombiniere sie mit Transfer‑Practice.
Fazit
Die Driving‑Range ist der Ort, an dem du dein Golfspiel systematisch verbessern kannst. Allerdings bringen 100 geschlagene Bälle nichts, wenn du wahllos drauflos haust. Bestimme dein Ziel, wärme dich auf, nutze Sätze und Wiederholungen und simuliere Situationen wie auf dem Platz. Moderne Technologien wie Toptracer und Launch‑Monitore liefern wertvolle Daten – und mit der DeepSwing‑App holst du dir einen KI‑Coach direkt auf die Range. Dank On‑Device‑Analyse, 3D‑Ghost‑Overlay, Live‑Feedback und Drill‑Empfehlungen kannst du präzise an deinen Schwächen arbeiten und Fortschritte messen. Wer konsequent nach diesen Prinzipien trainiert, wird seine Schläge nicht nur auf der Range, sondern auch auf dem Golfplatz verbessern.
Resourcen: pga.com, golfdistillery.com, golfmonthly.com, golf.com, deepswing.io