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Veröffentlicht: 17.12.2025 • Lesezeit ~20 Min

Konstanter Driver-Schwung: mehr Länge und mehr Fairways mit System

Driver-Setup, Tempo, typische Fehlschläge und vier Drills, dazu wie du Schlägerkopf- und Ballspeed per Handyvideo misst und den Drive auf dem Platz prüfst.

Konstanter Driver-Schwung: mehr Länge und mehr Fairways mit System

Aktualisiert im Oktober 2026 für DeepSwing 3.3 auf dem iPhone und 1.4 auf Android.

Die meisten Golfer, die mehr aus ihrem Driver holen wollen, wünschen sich mehr Speed. Die meisten würden aber zuerst mit drei anderen Dingen mehr gewinnen: einer Ansprechposition, in der der Schläger leicht aufwärts in den Ball kommt, Treffern nahe der Mitte der Schlagfläche und einer Schwungbahn, die nicht quer über den Ball schneidet. Solange das nicht steht, schickt zusätzlicher Speed den Slice vor allem weiter in den Wald.

Dieser Guide behandelt Ansprechposition, Tempo, die typischen Fehlschläge und den Treffpunkt, dann vier Drills und einen Range-Plan für 40 Minuten. Danach siehst du, wie du all das mit DeepSwing misst, von der Schlägerkopfgeschwindigkeit aus einem frontalen Video bis zu Golfrunden, die zeigen, ob dein Range-Schwung den ersten Abschlag übersteht. Alles ist für Rechtshänder geschrieben; Linkshänder tauschen links und rechts.

Wenn du beim Lesen gleich Zahlen für deinen eigenen Driver willst, installiere DeepSwing aus dem App Store oder von Google Play; das Jahresabo beginnt mit 7 Tagen Gratis-Test, und fünf frontal gefilmte Drives liefern dir deine Schlägerkopfgeschwindigkeit.

Warum der Driver ein eigener Schwung ist

Der Driver hat den längsten Schaft und den geringsten Loft im Bag, und er ist der einzige Schläger, den du von einem hohen Tee schlägst. Das verändert, wie ein guter Treffer aussieht. Mit dem 7er-Eisen sollte sich der Schläger beim Treffen des Balls noch nach unten bewegen. Mit dem Driver soll er waagerecht oder leicht aufwärts kommen.

Die meisten Amateure machen das Gegenteil. Laut TrackMans Erklärung zum Angriffswinkel trifft der durchschnittliche männliche Amateur in den Combine-Daten (Handicap 14,5) den Driver mit 1,8 Grad abwärts, der Bogey-Golfer mit 2,1 Grad. Selbst der Schnitt auf der PGA Tour liegt bei 0,9 Grad abwärts, während die Spielerinnen der LPGA, die langsamer schwingen, im Schnitt 2,8 Grad aufwärts treffen.

Je langsamer du schwingst, desto mehr bist du auf hohen Abflug und wenig Spin angewiesen, um Carry zu machen, und ein Treffer von unten liefert beides. Das College of Golf der Keiser University erläutert das Beispiel von TrackMan-Erfinder Fredrik Tuxen dazu, was der Angriffswinkel für die Driver-Länge bedeutet, und TrackMans eigener Leitfaden zu seinen Messwerten erklärt Abflugwinkel und Spin. Aufwärts treffen heißt aber nicht, den Ball zu löffeln oder nach hinten zu fallen. Mit dem Ball weit vorn und einem Oberkörper, der leicht vom Ziel weg geneigt ist, liegt der tiefste Punkt des Bogens knapp hinter dem Ball, der Schläger steigt also schon, wenn er dort ankommt.

Das Driver-Setup, Stück für Stück

Geh das vor jedem Driver-Block und an jedem Abschlag durch; nach ein paar Wochen dauert es zehn Sekunden. Brauchen Griff und Grundhaltung noch Arbeit, behandelt unser Guide zum stabilen und wiederholbaren Golfschwung das zuerst.

Ballposition

Spiel den Ball auf Höhe der Innenseite der vorderen Ferse, ungefähr unter der vorderen Achsel (diese Übersicht zur Ballposition zeigt, wie er bei den anderen Schlägern nach hinten wandert). Liegt er weiter hinten, triffst du abwärts. Liegt er weiter vorn, öffnen sich beim Hinlangen gern die Schultern, und das füttert die Bahn von außen nach innen, die hinter den meisten Slices steckt.

Standbreite

Breiter als mit den Eisen: die Innenseiten der Füße etwa schulterbreit auseinander oder etwas mehr. Zu schmal, und du swayst vom Ball weg, zu breit, und die Hüfte kann nicht drehen. Der Stand-Check von DeepSwing vergleicht den Abstand deiner Fersen mit deiner Schulterbreite und nutzt für den Driver einen breiteren Bereich als für Eisen.

Tee-Höhe

Etwa der halbe Ball über der Krone, wenn der Driver dahinter auf dem Boden liegt. Ein tiefes Tee lädt zum Abwärtstreffen ein, und ein sehr hohes Tee mit steilem Schwung bringt dir Skyer und Kratzer auf der Krone. Wähl eine Höhe und bleib dabei, sonst kannst du deine Fehlschläge nicht mehr lesen.

Neigung, Druck und Haltung

Deine hintere Hand sitzt tiefer am Griff, also sitzt auch deine hintere Schulter tiefer. Neige den Oberkörper leicht vom Ziel weg, der Kopf hinter dem Ball, mit etwas mehr Druck auf dem hinteren Fuß.

Der Kopf darf durch den Treffmoment hinter dem Ball bleiben. Die Hüfte nicht. Viele Golfer hören „bleib hinter dem Ball“ und bleiben am Ende hinten hängen, und genau daher kommen viele getoppte und dünne, flache Drives. Der Check fürs Hängenbleiben in DeepSwing will, dass sich deine Hüfte bis zum Treffmoment um mindestens das 0,06-Fache deiner Schulterbreite zum Ziel bewegt hat: eine kleine Bewegung, aber sie muss da sein.

Von der Seite gesehen steht man wegen des längeren Schafts etwas weiter vom Ball weg und etwas aufrechter, beugt sich aber trotzdem aus der Hüfte und lässt die Arme hängen. Die Standardbereiche von DeepSwing von hinten sind 20 bis 40 Grad Vorbeuge und ein Armhang von 80 bis 100 Grad.

Als Routine: Ball an der vorderen Ferse, Füße etwas breiter, Tee-Höhe geprüft, hintere Schulter tief, ein Probeschwung, los.

Tempo: Hetzen ruiniert mehr Drives als langsames Schwingen

Unter Druck wird der Rückschwung mit dem Driver kurz und schnell, und ein schneller Rückschwung führt fast immer zu einem gehetzten Übergang: Arme und Schultern starten nach unten, bevor der Unterkörper irgendetwas getan hat. Das ist der klassische Beginn einer Over-the-Top-Bewegung.

Du suchst einen Rhythmus, kein Tempolimit. DeepSwing misst das Verhältnis zwischen der Zeit von der Ansprechposition bis zum Top und der Zeit vom Top bis zum Treffmoment; der Standardbereich liegt bei 2:1 bis 4:1, typisch sind etwa 3:1. Deutlich unter 2:1 heißt: gehetzter Rückschwung. Zähl ein langsames „eins, zwei“ bis zum Top und „drei“ am Ball, und lass den Abschwung so schnell sein, wie er will. Der Rhythmus von 3:1 stammt aus John Novosels Arbeit zum Tour Tempo, und PGA.com hat einen guten Beitrag dazu, wie du ein Tempo findest, das zu deinem Spiel passt.

Die typischen Fehlschläge mit dem Driver und ihre üblichen Ursachen

Zwei Regeln machen Fehlschläge mit dem Driver leichter lesbar. Die Schlagfläche entscheidet zum größten Teil, wo der Ball startet. Die Bahn im Verhältnis zur Schlagfläche entscheidet, wie stark er kurvt. Ein Slice ist also eine Schlagfläche, die offen zur Bahn steht, egal was die Bahn macht, und ein Hook eine Schlagfläche, die geschlossen zu ihr steht.

Eine Ausnahme beim Driver: wo du die Schlagfläche triffst. Ein Ball, der an der Ferse getroffen wird, bekommt Fade-Spin, einer an der Spitze Draw-Spin, und Fitter nennen das Gear-Effekt. Wenn du slicest, prüf deinen Treffpunkt, bevor du deine Schwungbahn umbaust.

Fehlschlag

Was der Ball macht

Übliche Ursachen

Wo du in DeepSwing nachsiehst

Slice

Startet gerade oder links, kurvt stark nach rechts

Schlagfläche offen zur Bahn, meist mit einer Bahn von außen nach innen; offene Schultern in der Ansprechposition; Treffer an der Ferse

Trail von hinten, Check Over the Top, fliegender Ellbogen

Pull

Startet links, bleibt links

Bahn von außen nach innen, Schlagfläche square dazu

Check Over the Top; Führungsarm im Vergleich zur Schwungebene am Top

Push

Startet rechts, bleibt rechts

Bahn von innen nach außen, Schlagfläche passend dazu; Schläger hängt hinter dir fest

Trail „zu weit innen“ (stuck); Early Extension

Hook

Startet gerade oder rechts, kurvt stark nach links

Schlagfläche geschlossen zur Bahn, oft weil die Hände umklappen, um einen festhängenden Schläger zu retten; starker Griff; Treffer an der Spitze

Trail „zu weit innen“ (stuck); Hängenbleiben

Skyer

Sehr hoch und kurz, Spur auf der Krone

Steiler Abwärtstreffer; Ball zu weit hinten; sehr hohes Tee

Over the Top und ein steiler Trail; Ballposition im frontalen Video

Flach und kraftlos oder getoppt

Flach mit viel Spin oder rollt über den Boden

Casting; Aufrichten im Treffmoment; Hängenbleiben; tiefes Tee

Casting-Check und Trail frontal; Haltungsverlust, Early Extension

Slice und Over the Top

Die Schultern starten den Abschwung, der Schläger wird außerhalb der Hände geworfen und schneidet quer über den Ball. Danach zielen viele Slicer weiter nach links, um Platz dafür zu schaffen, und öffnen die Schultern dadurch noch mehr.

Das Gefühl, das wir nutzen: Lass vom Top aus den hinteren Ellbogen Richtung hintere Hüfte sinken und den Schläger hinter die Hände fallen, bevor die Brust dreht, ein bisschen wie ein seitlicher Wurf, mit dem du einen Stein übers Wasser hüpfen lässt. Es fühlt sich an, als würdest du den Ball meilenweit nach rechts schlagen, und auf dem Video sieht es meist einfach neutral aus. Unsere Seite zum Slice geht tiefer auf die Ursachen ein.

Hook und Push von innen

Das umgekehrte Muster. Der Schläger fällt zu weit hinter dich, und die Hände müssen spät umklappen, um die Schlagfläche square zu stellen: Erwischst du das Timing, pushst du den Ball, klappst du einen Hauch zu früh, hookst du ihn. Spür, wie die Hände im Übergang vor deiner Brust bleiben und die Brust durch den Treffmoment weiterdreht.

Erst der Treffer: die billigste Länge, die du finden wirst

Der Smash-Faktor ist die Ballgeschwindigkeit geteilt durch die Schlägerkopfgeschwindigkeit. Laut TrackMan erhofft man sich mit dem Driver etwas um 1,50, und das eigene Beispiel zeigt, was das wert ist: Zwei Golfer mit 161 km/h (100 mph), einer mit 1,40 und einer mit 1,50, landen etwa 18 Meter (20 Yards) auseinander (TrackMan zum Smash-Faktor). Gleicher Speed, 18 Meter, und für die meisten Amateure macht der mittige Treffer den größten Teil davon aus.

Sprüh die Schlagfläche mit Fußspray oder Trockenshampoo ein oder nimm Impact-Tape, und schlag fünf Drives. Dann lies die Spuren.

  • Spuren an der Ferse bedeuten oft, dass du dich im Abschwung zum Ball hin bewegst (Early Extension, die TPI bei einem großen Teil der untersuchten Golfer findet). DeepSwing meldet das von hinten als Early Extension (Standardgrenze: 0,18 Schulterbreiten verlorene Hüfttiefe). Fersentreffer bringen außerdem Fade-Spin und machen einen Slice dadurch schlimmer.
  • Spuren an der Spitze kommen oft vom Aufrichten aus der Haltung oder davon, dass du die Arme im Treffmoment an dich heranziehst.
  • Etwas oberhalb der Mitte ist mit dem Driver in Ordnung, sogar gut: höherer Abflug, weniger Spin. Tief auf der Schlagfläche heißt meistens, dass du abwärts triffst oder zu tief aufteest.

Vier Driver-Drills, die es auf den Platz schaffen

Jeder Drill braucht 10 bis 15 Bälle mit 60 bis 80 Prozent Tempo. Schlag nach jeweils drei oder vier Drill-Bällen einen normalen Drive, damit das Gefühl in deinem echten Schwung ankommt. Weitere Ideen findest du in unserem Artikel zu Golfschwung-Drills.

Headcover-Tor (Schwungbahn)

Leg ein Headcover etwa 10 cm außerhalb des Balls und ein paar Zentimeter dahinter. Kommst du über die Ebene, triffst du es. Fängst du an, alles nach rechts zu pushen, leg das Headcover innen hinter den Ball für den umgekehrten Check.

Pump-Drill (Übergang und Casting)

Schwing bis zum Top, pump den Schläger ein- oder zweimal bis etwa Hüfthöhe nach unten und wieder hoch, dann schwing durch. Spür bei jedem Pumpen, wie der Unterkörper die Bewegung startet, während die Handgelenke ihren Winkel halten. Das beruhigt einen heftigen Übergang und bringt dem Schläger bei, hinter die Hände zu fallen. Golf Monthly zeigt einen ähnlichen Drill für den Übergang mit Fotos.

Füße zusammen (Gleichgewicht und Treffer)

Schlag Drives mit fast geschlossenen Füßen und etwa 60 Prozent Tempo. Du kannst weder swayen noch nach vorn stürzen, und alles, was aus der Reihenfolge gerät, bringt dich sofort aus dem Gleichgewicht. Halte jedes Finish drei Sekunden.

Step-Drill (Reihenfolge)

Starte mit geschlossenen Füßen. Wenn der Schläger sich dem Top nähert, setzt du den vorderen Fuß Richtung Ziel in deinen normalen Stand und schwingst durch. Durch den Schritt startet der Unterkörper den Abschwung vor den Armen, und genau daher kommt der Speed überhaupt. TPI nennt diese Reihenfolge die kinematische Sequenz.

Eine Driver-Einheit in 40 Minuten

So würden wir eine Einheit ein- oder zweimal pro Woche aufbauen. Sie funktioniert ohne App, aber das Filmen zeigt dir vorher und nachher. Sie folgt der Mischung aus Block- und Zufallstraining, die GOLF.com in seinen forschungsbasierten Trainingstipps empfiehlt.

  1. Minute 0 bis 5, Aufwärmen. Zehn halbe Wedges und ein paar 7er-Eisen. Noch kein Driver.
  2. Minute 5 bis 12, Ausgangswert. Nimm zwei Fahnen als Fairway, stell das Handy frontal auf und schlag fünf Drives mit normalem Tempo. Zähl, wie viele zwischen den Fahnen landen.
  3. Minute 12 bis 15, eine Korrektur auswählen. Sehen zwei Dinge falsch aus, nimm das, was im Schwung früher passiert; Probleme in Ansprechposition und Rückschwung verursachen viel häufiger Probleme im Abschwung als umgekehrt. In DeepSwing trifft die Karte „Wichtigste Korrektur“ im Tab „Home“ diese Entscheidung.
  4. Minute 15 bis 27, Drill-Block mit dem passenden Drill. Für eine Korrektur der Bahn stellst du das Handy hinter dich.
  5. Minute 27 bis 37, Übertragung. Zehn Drives wie auf dem Platz: volle Routine, bei jedem Ball ein neues Ziel. Zähl wieder die Fairways.
  6. Minute 37 bis 40, vergleich deinen besten Schwung aus dem Ausgangswert mit deinem besten Schwung aus der Übertragung. Hat sich die eine Sache verändert?

Einmal pro Woche kommen fünf frontal gefilmte Drives mit vollem Tempo dazu, und du notierst die beste und die durchschnittliche Schlägerkopfgeschwindigkeit. So merkst du, wenn dich eine Technikänderung still und leise 5 km/h (3 mph) kostet. Wenn du die Einheiten lieber nicht selbst planen willst, erstellt der Trainings-Coach von DeepSwing aus drei Fragen einen Wochenplan.

So misst DeepSwing deinen Driver-Schwung

DeepSwing läuft auf iPhone und iPad und auf Android. Die App findet die sechs Phasen des Schwungs, erkennt die Kameraperspektive und führt mehr als 20 Checks durch, mit einem Swing Score, der zeigt, wo du Punkte gewonnen und verloren hast. Die Analyse läuft auf deinem Handy; deine Videos werden dafür nicht hochgeladen. Unsere Seite zur Analyse des Driver-Schwungs hat die Kurzfassung.

Filme jedes Mal gleich

Frontal ist die Perspektive für Speed, Sway, Hängenbleiben und Casting, von hinten die für Ebene, Over the Top und Early Extension. Stell das Handy 2 bis 3 Meter entfernt auf Hüfthöhe auf, mit deinem ganzen Körper und dem ganzen Schläger im Bild, auch dem Schlägerkopf am Top. Nimm in jeder Einheit dieselbe Stelle, sonst bewegen sich deine Zahlen aus Gründen, die nichts mit deinem Schwung zu tun haben.

„Mehrere Schwünge“ filmt auf beiden Plattformen einen ganzen Block: Perspektive und Schläger einmal wählen, weiterschlagen, und jeder Schwung wird einzeln gespeichert und analysiert. Auf dem iPhone kannst du das mit der Apple Watch vom Handgelenk aus starten.

Schlägerkopf- und Ballspeed ohne Radar

Aus einem frontalen Video misst DeepSwing Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit im Treffmoment. Kein Radar, keine Sensoren, aber es braucht mindestens 100 Bilder pro Sekunde. Auf dem iPhone nimmt jeder Aufnahmemodus mit 120 oder 240 fps auf, also liefern Aufnehmen, „1 Schwung“, „Mehrere Schwünge“ und der Echtzeit-Coach alle einen Speed.

Auf Android erreicht nur Aufnehmen mit der Rückkamera 120 oder 240 fps (240 bei gutem Licht, 120, wenn es dunkler ist). Am einfachsten geht es mit der Speed-Taste unter Aufnehmen: Driver als Schläger wählen, ruhig am Ball stehen, und die Aufnahme startet von selbst, stoppt nach deinem Finish, schneidet den Clip zu und analysiert ihn. „1 Schwung“, „Mehrere Schwünge“, der Echtzeit-Coach und die Frontkamera nehmen auf Android mit 60 fps auf und zeigen keinen Speed, und manche Handys (meist mit Samsung-Firmware) bieten Apps überhaupt keinen Hochgeschwindigkeitsmodus an.

Jeder Messwert wird mit dem Schwung und dem Schläger gespeichert, so entsteht ein Speed-Verlauf pro Schläger. Filtere die Historie nach Driver, um zu sehen, ob dich die Änderung der letzten Woche Speed gekostet hat, und auf dem iPhone zeigt das Widget für die Schlägerkopfgeschwindigkeit den besten und den durchschnittlichen Wert pro Schläger über die letzten 30 Tage. Mehr auf unserer Seite zur Schwunggeschwindigkeit.

Es ist eine Messung aus dem Video: kein Spin, kein Abflugwinkel, kein Carry, und kein Wert, wenn der Treffmoment verwischt ist oder der Schläger das Bild verlässt. Nutze sie für deinen eigenen Trend.

Wähle vor der Analyse den Driver

Mehrere Checks ändern ihren Bereich mit dem Schläger, darunter die Standbreite, die Schaftneigung im Treffmoment, die Handtiefe am Top und die Schwungebene. Bei den Eisen will der Standardbereich für die Schaftneigung den Griff im Treffmoment vor dem Ball sehen, etwa 4 bis 13 Grad. Mit dem Driver, Ball weit vorn und aufgeteet, liegt der Bereich um einen senkrechten Schaft herum (etwa 6 Grad nach hinten bis 2 Grad nach vorn). Ein guter Drive, der als Eisen analysiert wird, würde also wegen zu wenig Vorlage markiert.

Vergessen umzustellen? Lass die Analyse mit dem richtigen Schläger neu laufen, ein neues Video brauchst du nicht. Auf dem iPhone kannst du außerdem eine falsch gesetzte Phasenmarke, etwa den Treffmoment, auf den richtigen Frame ziehen und neu analysieren.

Die Bahn in den Swing-Trails lesen

Der Swing-Trail zeichnet den Schlägerkopf über das Video: blau für den Rückschwung, gelb für den Abschwung, violett für den Durchschwung, rot für den Ballflug. Von hinten verläuft eine gelbe Linie auf Ebene knapp unter der blauen und kommt von innen zum Ball zurück. Bei Over the Top kreuzt sie außerhalb der blauen Linie und kommt steil herunter. Hängt der Schläger zu weit innen (stuck), fällt sie weit darunter und erreicht den Ball sehr flach, und du bekommst Pushes und Hooks.

Frontal ist ein kleiner blauer Bogen, der eng am Körper liegt, ein schmaler Rückschwung (wenig Breite, wenig Speed), und eine gelbe Linie, die sich vom Top aus außerhalb des blauen Bogens wölbt, ist Casting. Der Guide in der App führt „tiefster Punkt hinter dem Ball“ als Muster für fette und dünne Treffer, vor allem mit Eisen. Mit dem aufgeteeten Driver sollte der Bogen knapp hinter dem Ball seinen tiefsten Punkt haben. Sorgen musst du dir also nur machen, wenn du den Ball zusätzlich toppst oder den Check fürs Hängenbleiben nicht bestehst.

Mit Golfrunden auf den Platz

Die Range schmeichelt jedem: ebene Lage, ein Korb Bälle, keine Konsequenzen. Golfrunden (Pro, neu in iOS 3.3 und Android 1.4) zeigen, ob dein Driver-Schwung am ersten Abschlag hält, wenn drei Leute aus dem Flight zuschauen.

Starte eine Runde über 9 oder 18 Loch, finde den Platz per GPS oder tippe seinen Namen ein und leg fest, wie viele Probeschwünge übersprungen werden (0 bis 5); der Schwung danach wird als Schlag gespeichert, im Hintergrund analysiert und dem Loch zugeordnet. Zwischen den Schlägen ist die Kamera aus. Auf dem iPhone bringt dich eine Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm mit einem Tipp zurück zur Kamera, und eine Apple Watch kann die Runde steuern; auf Android hat eine dauerhafte Benachrichtigung die Taste „Schlag aufnehmen“.

Wir würden die Abschläge auf den Par-4- und Par-5-Löchern filmen, von hinten aus dem Abschlagbereich, mit einem kleinen Stativ oder einem Mitspieler, und es kurz halten, damit der Flight nicht aufgehalten wird. Später gehst du die Drives in der Historie durch und stellst einen neben einen guten Drive von der Range. Ist der Rückschwung kürzer geworden und das Tempoverhältnis gesunken, ist das Druck, und die Korrektur beginnt bei deiner Pre-Shot-Routine.

Schläge aus Runden bleiben aus deiner Trainingsstatistik heraus. Der Swing Score einer Runde bewertet den Schwung, nicht deine Schlagzahl: DeepSwing führt keine Scorekarte und gibt keine Entfernungen an.

Von deinen Zahlen zum richtigen Driver

TrackMans Erklärung zum Angriffswinkel sagt es klar: Der Loft des Drivers sollte zum Angriffswinkel und zur Schlägergeschwindigkeit des Golfers passen. Ein Golfer mit 137 km/h (85 mph), der abwärts trifft, braucht einen anderen Loft als einer mit 177 km/h (110 mph), der aufwärts trifft. Das Fitting von DeepSwing nutzt deine gemessenen Geschwindigkeiten und dein Profil, um Schläger und Bälle vorzuschlagen, und die Vorschläge ändern sich, wenn sich deine Zahlen ändern (Details auf unserer Seite zum Schläger-Fitting). Ein Fitter mit Launch Monitor ist trotzdem genauer, vor allem beim Spin.

Der schnellste Einstieg: Hol dir DeepSwing fürs iPhone oder für Android, starte den Gratis-Test und filme bei deiner nächsten Range-Session fünf Drives frontal. Du bekommst deine Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit, deinen Swing Score und die eine Korrektur, an der du vor deiner nächsten Runde arbeiten solltest.

FAQ

Wie hoch sollte ich den Driver aufteen?

Etwa der halbe Ball über der Krone, wenn der Schläger dahinter liegt. Schlägst du Skyer, tee etwas tiefer auf, während du an einer flacheren Bahn arbeitest. Welche Höhe du auch wählst, nimm sie an jedem Abschlag.

Was ist eine gute Schlägerkopfgeschwindigkeit mit dem Driver?

TrackMan gibt für den durchschnittlichen männlichen Amateur rund 150 km/h (93,4 mph) bei 187 Metern (204 Yards) Carry an, nachzulesen bei TrackMan zu mehr Länge, ohne schneller zu schwingen. Dein eigener Trend zählt mehr als diese Zahl. Kostet dich eine Schwungänderung 6 km/h (4 mph), willst du das wissen, bevor du dich darauf festlegst.

Wie werde ich den Slice mit dem Driver los?

Prüf zuerst Ausrichtung und Treffpunkt, denn offene Schultern und Treffer an der Ferse verstärken beide den Slice. Arbeite dann mit dem Headcover-Tor und dem Pump-Drill am Übergang, und filme von hinten, um zu sehen, ob der gelbe Abschwung den blauen Rückschwung immer noch außen kreuzt.

Was kostet DeepSwing?

Download, Aufnahme und Import sind kostenlos, ebenso die Drill-Bibliothek und der interaktive Guide; die vollständigen Ergebnisse jeder Analyse erfordern DeepSwing Pro. Referenzpreise in der Eurozone im Oktober 2026: etwa 59,99 EUR im Jahr mit 7 Tagen Gratis-Test für neue Abonnenten, 9,99 EUR im Monat oder 149,99 EUR als Einmalkauf. Die Preise unterscheiden sich je nach Land und Store, schau also, was dir der App Store oder Google Play anzeigt.

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