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Veröffentlicht: 04.03.2026 • Lesezeit ~18 Min

Golfschwung verbessern: einfache Tipps, die wirklich funktionieren

Eine Änderung, die zu deinem Fehlschlag passt, ein Drill und der Beweis per Video: zwölf Tipps, eine Diagnosetabelle und eine Routine für zehn Minuten.

Aktualisiert im Oktober 2026 für DeepSwing 3.3 auf dem iPhone und 1.4 auf Android.

Du brauchst keine weiteren Golftipps. Wahrscheinlich hast du schon hundert gespeichert, und die eine Hälfte widerspricht der anderen. Wenn du deinen Golfschwung verbessern willst, ist der Teil, der funktioniert, weniger aufregend: Finde die eine Änderung, die zu deinem Fehlschlag passt, übe sie mit einem einzigen Drill und prüfe per Video, ob die Änderung wirklich passiert ist.

Genau diesen letzten Schritt lassen die meisten Golfer aus, und eine Änderung, die sich riesig anfühlt, ist auf dem Video oft gar nicht zu sehen. Unten findest du eine Tabelle, die jeden Fehlschlag mit seiner wahrscheinlichen Ursache verbindet, zwölf Tipps und eine Routine von zehn Minuten, die wir den Zwei-Schwung-Test nennen.

Die Routine nutzt DeepSwing, weil sich der Kreis damit am schnellsten schließt. Mit jeder Kamera und einem Notizbuch geht es genauso, es dauert nur länger. Wenn du auf der Range gleich mitmachen willst, installiere DeepSwing jetzt aus dem App Store oder von Google Play; das Jahresabo beginnt mit 7 Tagen Gratis-Test.

Fang bei deinem Fehlschlag an, nicht bei einem Tipp

Jeder Tipp im Netz repariert irgendeinen Schwung. Ob er deinen repariert, sagt dir dein Ball. Zwei Erkenntnisse aus Launch-Monitor-Daten machen das Lesen leichter. Der Ball startet ungefähr dorthin, wohin die Schlagfläche im Treffmoment zeigt, und er kurvt von der Schwungbahn weg, sobald Schlagfläche und Schwungbahn nicht zusammenpassen. TrackMan erklärt beides in seinen Beiträgen zum Schlagflächenwinkel und zu Face to Path.

Der klassische Slice, der beim Rechtshänder links startet und nach rechts abdreht, ist also eine Schlagfläche, die offen zu einer Bahn steht, die von außen nach innen durch den Ball schneidet. Beides schaukelt sich gegenseitig auf. Wer die Schlagfläche immer wieder offen lässt, lernt, weiter nach links zu schwingen, damit der Ball im Spiel bleibt. Und je weiter die Bahn nach links geht, desto stärker kurvt der Ball.

Die Tabelle gilt für Rechtshänder. Linkshänder tauschen links und rechts; in der App musst du das nicht, weil das Feedback die Schlaghand aus deinem Profil berücksichtigt.

Dein Fehlschlag

Was meistens dahintersteckt

Wo du in DeepSwing nachsiehst

Drill für den Anfang

Slice (startet links oder gerade, kurvt nach rechts)

Schlagfläche offen zur Bahn, Bahn von außen nach innen

Von hinten: Check Over the Top, Abschwung-Trail über dem Rückschwung

Pause am Top, Headcover außerhalb des Balls

Hook (kurvt nach links, oft flach)

Schlagfläche geschlossen zur Bahn, Bahn oft stark von innen nach außen

Von hinten: Early Extension, ein Abschwung-Trail, der zu weit innen hängt. Griff nach Augenmaß

Etwas schwächerer Griff, halbe Schwünge, von der Brust geführt

Pull (startet links, fliegt gerade)

Schlagfläche und Bahn zeigen beide nach links. Oft die Ausrichtung, oft Over the Top

Erst die Alignment-Sticks, dann der Check Over the Top

Sticks auf den Boden, Schwünge mit 70 Prozent

Push (startet rechts, fliegt gerade)

Schlagfläche und Bahn zeigen beide nach rechts, der Körper bleibt im Treffmoment stehen

Frontal: Hängenbleiben auf dem hinteren Bein. Von hinten: Early Extension

Step-Through-Drill, Finish halten

Fett (Boden vor Ball)

Tiefster Punkt hinter dem Ball

Frontal: Sway, Hängenbleiben, tiefster Punkt im Trail

Handtuch eine Handbreit hinter dem Ball

Dünn (Treffer unten am Ball)

Aufrichten im Treffmoment oder zu früher Tiefpunkt

Von hinten: Early Extension, Haltungsverlust

Stuhl- oder Wand-Drill für die Hüfttiefe, dann das Handtuch

Nimm die Zeile, die deinen häufigsten schlechten Schlag beschreibt, nicht deinen schlimmsten, und bleib mindestens eine Woche dabei. Bahn, Schlagfläche, Haltung und Gewichtsverlagerung in einem einzigen Korb Bälle: So ändern Golfer am Ende alles und reparieren nichts.

12 Tipps für den Golfschwung, die auch auf dem Platz halten

1. Leg zwei Sticks hin: einen für die Ausrichtung, einen für die Ballposition

Ein Stick liegt auf der Ziellinie knapp außerhalb des Balls, der zweite quer dazu und zeigt auf den Ball. Viele Schwungprobleme sind in Wahrheit Ausrichtungsprobleme. Leg dir in der Ansprechposition einen Schläger quer über die Schultern und prüf, ob er parallel zum Stick verläuft, denn die Füße können perfekt stehen, während die Schultern 9 Meter links vom Ziel zeigen (die Grundlagen zu Alignment-Sticks sind zwei Minuten wert). Zeigen Füße und Schultern rechts vom Ziel, lernt der Schwung, von außen zu kommen, um den Ball zurück auf Linie zu bringen, und du hast dir einen Slice gebaut, ohne sonst irgendetwas zu ändern.

Zur Ballposition: Wedges und kurze Eisen in die Mitte des Stands, mittlere Eisen etwa eine Ballbreite vor die Mitte, den Driver auf Höhe der Innenseite der vorderen Ferse. Diese Übersicht zur Ballposition zeigt dieselbe Abstufung Schläger für Schläger. Verändere immer nur um eine Ballbreite.

2. Prüf deinen Griff, bevor du den Schwung umbaust

Der Griff steuert vor allem die Schlagfläche. Mit einer neutralen führenden Hand siehst du in der Ansprechposition zwei bis drei Knöchel, und das V zwischen Daumen und Zeigefinger jeder Hand zeigt irgendwo zwischen Kinn und hinterer Schulter. Wer sliced, profitiert meist davon, beide Hände etwas vom Ziel wegzudrehen, wer hookt, vom Gegenteil. Golf Monthly erklärt anschaulich, wie ein neutraler Griff aussieht.

Keiner der Checks in DeepSwing bewertet den Griff, das machst du also nach Augenmaß oder mit einem Foto. Ändere ihn in kleinen Schritten und rechne damit, dass er sich ein paar Einheiten lang fremd anfühlt.

3. Bring deine Haltung in den Sollbereich

Stehst du zu aufrecht oder zu gebückt am Ball, musst du die Haltung mitten im Schwung ändern, um den Ball zu finden, und das klappt selten zweimal gleich. Von hinten misst DeepSwing die Vorbeuge aus der Hüfte in der Ansprechposition (Standardbereich 20 bis 40 Grad) und wie die Arme hängen (80 bis 100 Grad). Beide Werte verschieben sich je nach Schläger etwas. Liegst du außerhalb, bring das in Ordnung, bevor du den Rückschwung anfasst.

Ein Setup-Check von hinten in DeepSwing: 40 Grad Vorbeuge mit dem Eisen, innerhalb des Standardbereichs, deshalb lautet der Hinweis „Great address tilt“ (in der deutschen App „Super Haltung“).

Ein Setup-Check von hinten in DeepSwing: 40 Grad Vorbeuge mit dem Eisen, innerhalb des Standardbereichs, deshalb lautet der Hinweis „Great address tilt“ (in der deutschen App „Super Haltung“).

4. Trainiere mit 70 bis 80 Prozent, bis der Treffer langweilig wird

Volles Tempo versteckt Fehler ein paar Schwünge lang und macht sie dann größer. Übe in einem Tempo, in dem du jedes Mal dein Finish halten kannst.

Angst, dass ruhig gleich kurz bedeutet? Miss es nach. Frontal gefilmt liest DeepSwing Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit im Treffmoment aus dem Video, ganz ohne Radar, so kannst du drei ruhige Drives mit drei harten vergleichen. Auf Android brauchst du dafür Aufnehmen mit der Rückkamera (die Speed-Taste startet und stoppt von selbst); auf dem iPhone funktioniert jeder Aufnahmemodus. Details auf unserer Seite zur Schwunggeschwindigkeit.

5. Zähl dein Tempo

Wer den Übergang überhastet, wirft den Schläger nach außen über die Ebene, die Schlagfläche bleibt offen und der Treffpunkt wandert. Das Tempoverhältnis in DeepSwing vergleicht die Zeit von der Ansprechposition bis zum Top mit der Zeit vom Top bis zum Treffmoment. Der Standardbereich liegt bei 2:1 bis 4:1, typisch sind etwa 3:1. Unter 2:1 ist meist der Rückschwung gehetzt, über 4:1 bleibt er oft am Top hängen. Die Idee mit 3:1 geht auf John Novosels Tour-Tempo-Messungen an Tourspielern zurück, und PGA.com erklärt, wie du einen Rhythmus und ein Tempo findest, die zu deinem Spiel passen.

Ein langsames „eins, zwei“ beim Ausholen und „drei“ am Ball macht den Rückschwung deutlich länger als den Abschwung. Sag es auf der Range ruhig laut. Es hört eh keiner zu.

6. Halte die Ausholbewegung breit

Auf den ersten 60 Zentimetern bewegen sich Brust, Arme und Schläger gemeinsam vom Ball weg. Steht der Schaft parallel zum Boden, sollte der Schlägerkopf von hinten gesehen etwa auf Höhe der Hände sein oder leicht außerhalb. Wer die Hände früh nach innen reißt, legt oft schon hier den Grundstein für Over the Top, weil der Schläger am Top umgeleitet werden muss.

7. Kontrollier den Sway, aber friere den Kopf nicht ein

Etwas Kopfbewegung ist normal. Ein großes seitliches Wegrutschen vom Ziel ist es nicht, denn es verschiebt den tiefsten Punkt, und du brauchst dann ein perfektes Zurückrutschen, um zuerst den Ball zu treffen. Frontal markiert DeepSwing einen Sway im Rückschwung von mehr als dem 0,40-Fachen deiner Schulterbreite und Kopfbewegungen über 14 Prozent. Drill: Steck einen Alignment-Stick direkt außerhalb deines hinteren Fußes in den Boden und dreh dich zurück, ohne ihn mit der Hüfte anzustoßen.

8. Pausier am Top (nur im Training)

Schwing bis zum Top, halte eine volle Sekunde und starte dann mit dem Unterkörper nach unten. Die Pause nimmt dir den gehetzten Übergang, mit dem so viele Over-the-Top-Bewegungen beginnen. Golf Monthly zeigt einen ähnlichen Drill für den Übergang, falls du eine zweite Variante willst. Zehn Schwünge mit Pause, fünf normale, den letzten filmen.

9. Finde deinen tiefsten Punkt mit einem Handtuch

Leg ein kleines Handtuch etwa eine Handbreit (10 cm) hinter den Ball und schlag Eisen, ohne es zu berühren, anfangs mit Schwüngen von Hüfthöhe zu Hüfthöhe. Erwischst du das Handtuch, liegt dein tiefster Punkt hinter dem Ball. Der DeepSwing-Check fürs Hängenbleiben auf dem hinteren Bein betrachtet dasselbe Problem frontal: Bis zum Treffmoment sollte sich deine Hüfte um mindestens das 0,06-Fache deiner Schulterbreite zum Ziel bewegt haben.

10. Halte dein Finish, bis du drei gezählt hast

Gewicht auf dem vorderen Fuß, Gürtelschnalle zum Ziel, hintere Ferse oben, und drei Sekunden später stehst du immer noch. Kannst du es nicht halten, hast du auf den Ball geschlagen statt durch ihn hindurch, oder schneller, als du kontrollieren kannst.

11. Behalte deine Hüfttiefe bis durch den Treffmoment

Early Extension heißt: Die Hüfte schiebt sich im Abschwung Richtung Ball, und die Brust richtet sich mit auf. Wenn du einen Ball nach rechts blockst und den nächsten hookst, prüf das zuerst. Das Titleist Performance Institute hat es bei 67 Prozent der über 90.000 Golfer gefunden, die es untersucht hat, bringt es mit Blocks, Hooks und schlechten Treffern in Verbindung und nennt Probleme mit einer tiefen Kniebeuge als häufige Ursache, nachzulesen im Artikel zur Early Extension.

Von hinten misst DeepSwing, wie viel Hüfttiefe du verlierst, bis der Schaft im Abschwung parallel zum Boden steht (Standardgrenze 0,18 Schulterbreiten), und wie stark sich deine Haltung verändert (höchstens 4 Grad). In der App heißt dieser Check „Frühes Aufrichten“. Drill: Stell dich so hin, dass dein Gesäß gerade eine Wand berührt. Schwing langsam, sodass am Top die hintere Gesäßhälfte die Wand berührt und durch den Treffmoment die vordere. Fühlt sich das unmöglich an, liegt es vielleicht an der Beweglichkeit, und dann ist der Bereich Golf-Fitness in der App ein besserer Anfang als die Range.

12. Film einen Schwung vorher und einen nachher

„Fühlt sich besser an“ und „ist besser“ sind nicht dasselbe. Filme denselben Schläger von derselben Stelle aus vor und nach dem Drill und vergleiche nur das, woran du gearbeitet hast.

Der Zwei-Schwung-Test: zehn Minuten mit DeepSwing

Diese Schleife läuft in der iPhone-App aus dem App Store und in der Android-App von Google Play gleich ab. Du brauchst ein Handy, ein Stativ oder dein Bag zum Anlehnen und einen Schläger, den du halbwegs gut triffst, meistens das 7er-Eisen. Die vollständigen Ergebnisse, das Training und der Vergleich gehören zu DeepSwing Pro (Preise in den FAQ).

  1. Kamera aufstellen. Handy hochkant auf Hüfthöhe, 2 bis 3 Meter entfernt, Zoom zwischen 0,5x und 1x, dein ganzer Körper und der Schläger im Bild. Markier die Stelle des Stativs mit einem Tee, damit der zweite Schwung vom selben Platz aus gefilmt wird.
  2. Den Vorher-Schwung mit „1 Schwung“ aufnehmen. Wähle zuerst unter Aufnehmen deinen Schläger, denn „1 Schwung“ nutzt den zuletzt gewählten. Tippe auf „1 Schwung“ und geh zum Ball. Sobald du ruhig in der Ansprechposition stehst, schaltet sich die Aufnahme scharf, filmt ohne Countdown, stoppt nach dem Schwung, schneidet den Clip zu und analysiert ihn. Auf dem iPhone kannst du sie auch an der Apple Watch starten.
  3. Drei Dinge lesen, in dieser Reihenfolge. Den Swing Score (rot unter 60, gelb 60 bis 79, grün ab 80), die Score-Aufschlüsselung, die zeigt, wo die Punkte verloren gingen, und die wichtigste Korrektur. Diese Korrektur ist deine Aufgabe für heute. Die anderen Checks ignorierst du vorerst.
  4. Genau diese eine Korrektur trainieren. Öffne den Check im Schwung und wähle sein Training, oder tippe im Tab „Home“ in der Karte „Wichtigste Korrektur“ auf „Diesen Fehler trainieren“. Du bekommst den passenden Drill mit Video und Schritt-für-Schritt-Anleitung. Mach fünf bis zehn langsame Probebewegungen ohne Ball und schlag dann drei Bälle mit 70 Prozent.
  5. Den Nachher-Schwung aufnehmen. Gleiche Stelle, gleicher Schläger, gleiche Perspektive, wieder „1 Schwung“.
  6. Beide nebeneinander vergleichen. Markier den Vorher-Schwung vorher mit einem Stern; die Auswahl im Vergleich hat einen Favoriten-Filter, er ist also nur einen Tipp entfernt. Schau auf den trainierten Check, nicht auf den Gesamtscore.

Hat sich der Check in die richtige Richtung bewegt, schlag zehn weitere Bälle mit demselben Gefühl und filme den letzten. Hat er sich nach drei Versuchen nicht bewegt, verbeiß dich nicht: Werde langsamer, verkürze den Schwung auf Hüfthöhe oder nimm einen anderen Drill für diesen Check aus der Trainingsbibliothek.

Zum Score: Eine neue Bewegung sieht oft erst schlechter aus, bevor sie besser aussieht, und die Gesamtzahl kann ein paar Punkte fallen, während der Check, um den es dir geht, besser wird. In der ersten Woche vertraust du diesem Check mehr als der Zahl.

Welche Perspektive für welchen Fehler

DeepSwing erkennt die Perspektive selbst. Deine Aufgabe ist, die zu filmen, in der dein Fehler überhaupt zu sehen ist.

  • Von hinten (Down-the-Line, Kamera hinter dir auf der Ziellinie) zeigt Schwungebene, Over the Top, den Rückschwungbeginn, die Haltung in der Ansprechposition, Early Extension, Haltungsverlust, einen fliegenden Ellbogen und die Handtiefe am Top. Mehr zur Analyse von hinten.
  • Frontal (Face-on, Kamera gegenüber deiner Brust) zeigt Sway, Kopfbewegung, Gewichtsverlagerung, Hängenbleiben auf dem hinteren Bein, Casting, Schaftneigung und einen Chicken Wing im Treffmoment. Nur aus dieser Perspektive wird auch die Geschwindigkeit gemessen. Mehr zur frontalen Analyse.

Das Tempo wird in beiden gemessen. Kennst du deinen Fehler noch nicht, fang mit der Ansicht von hinten an, dort zeigen sich Probleme mit Bahn und Haltung zuerst.

So liest du die Schlägerkopfbahn

DeepSwing findet den Schlägerkopf im Video und zeichnet seine Bahn: blau für den Rückschwung, gelb für den Abschwung, violett für den Durchschwung, rot für den Ballflug. Schwungebene, Over the Top, Schaftneigung und Casting werden an dieser Bahn gemessen, nicht nur an deinem Körper.

Von hinten zeigt sich Over the Top als Abschwunglinie, die über und außerhalb des Rückschwungs beginnt und ihn kreuzt. „Stuck“, also zu weit innen, ist das Gegenteil: Der Abschwung fällt deutlich unter den Rückschwung und kommt unter deinen Händen herein. Der Trail-Explorer im Guide der App zeichnet diese und weitere Muster neben die neutrale Form.

Der Trail-Bildschirm warnt selbst, dass Unschärfe, wenig Licht, Blendung oder ein dunkler Hintergrund dazu führen können, dass er den Schlägerkopf nicht findet. Glaub ihm und filme bei Tageslicht oder in einer hellen Abschlagbox.

Der Bildschirm mit der Schlägerkopfbahn: der Weg des Schlägerkopfs durch den ganzen Schwung, über das Video gelegt.

Der Bildschirm mit der Schlägerkopfbahn: der Weg des Schlägerkopfs durch den ganzen Schwung, über das Video gelegt.

Ein Trainingsplan für die Woche

Unserer Meinung nach bringen zwei strukturierte Einheiten von 40 Minuten pro Woche mehr als fünfmal Bälledreschen. Die fünf Grundsätze von PGA.com für zielgerichtetes Üben sagen dasselbe, und GOLF.com hat die Forschung dazu gesammelt, wie Range-Training wirklich hängen bleibt. So würden wir eine Einheit aufteilen.

Zeit

Was du machst

Warum

5 Min.

Sticks hinlegen, Griff und Ballposition prüfen

Startrichtung und Treffer beginnen in der Ansprechposition

10 Min.

Tempoblock: Schwünge mit 70 Prozent, „eins, zwei, drei“ zählen, jedes Finish halten

Erst der Treffer, dann der Speed

15 Min.

Dein einer Drill aus der Tabelle, mit dem Zwei-Schwung-Test am Anfang und am Ende

Das Muster hinter deinem Fehlschlag ändern

5 Min.

Block mit „Mehrere Schwünge“: 10 Bälle mit demselben Schläger, jeder im Hintergrund analysiert

Der Durchschnittsscore zeigt, ob die Änderung hält, wenn du nicht mehr daran denkst

5 bis 10 Min.

Bei jedem Ball neues Ziel und neuer Schläger, volle Pre-Shot-Routine, ohne Filmen

Es spielbar machen

Keine Lust, selbst zu planen? Der Trainings-Coach stellt drei Fragen (Ziel, Ausrüstung, Spielstärke) und erstellt daraus einen Wochenplan mit Drills. In unserem Artikel zu Golfschwung-Drills findest du zu jedem Fehler weitere Übungen.

Dann prüf es auf dem Platz

Ein Range-Schwung übersteht nicht immer den ersten Abschlag. Mit DeepSwing Pro kannst du eine Runde über 9 oder 18 Loch aufzeichnen: Platz per GPS oder Namen finden, festlegen, wie viele Probeschwünge übersprungen werden (0 bis 5), und der nächste Schwung wird als Schlag gespeichert, im Hintergrund analysiert und dem Loch zugeordnet. Auf dem iPhone öffnet ein Tipp auf dem Sperrbildschirm die Kamera; auf Android hat eine Benachrichtigung die Taste „Schlag aufnehmen“. Du bekommst einen Swing Score pro Loch und pro Runde, getrennt von deiner Trainingsstatistik. Bewertet wird der Schwung, nicht deine Schlagzahl.

Durchgespielt: „Mit dem Driver slice ich“

Filme von hinten. Schlägt der Check Over the Top an und liegt die gelbe Abschwunglinie über der blauen Rückschwunglinie, ist die Bahn deine erste Baustelle. Sticks auf den Boden, um die Ausrichtung als Ursache auszuschließen, dann Drives mit Pause am Top und 70 Prozent, mit einem Headcover etwa 15 cm außerhalb des Balls und leicht dahinter. Ein Over-the-Top-Schwung trifft das Headcover. Ein Schwung von innen verfehlt es.

Filme einen Schwung vor den 15 Bällen und einen danach. Wird die Bahn besser, kurvt der Ball aber immer noch nach rechts, ist als Nächstes die Schlagfläche dran, also zurück zu Tipp 2. Mehr dazu auf unserer Seite zum Slice beheben und im Artikel zum Driver-Schwung.

Deine nächste Range-Session ist der beste Moment, das auszuprobieren. Hol dir DeepSwing fürs iPhone oder für Android, starte den Gratis-Test, filme mit „1 Schwung“ einen Schwung vor deinem ersten Drill und einen danach, und schau nur auf den Check, den du trainiert hast.

FAQ

Brauche ich noch einen Golflehrer, wenn ich meinen Schwung filme?

Ein guter Golflehrer ist immer noch der schnellste Weg zur richtigen Änderung, vor allem für Einsteiger oder bei einem großen Umbau. Video sorgt dafür, dass die Tage zwischen den Stunden zählen: Du siehst, ob die Bewegung, die dein Trainer verlangt hat, wirklich passiert, und kannst ihm ein Zeitlupenvideo mit Overlay, Linien und Anmerkungen schicken.

Wie lange dauert eine Schwungänderung?

Länger, als einem lieb ist. Wir würden einer Änderung zwei bis drei Wochen regelmäßiges Training geben, bevor wir sie auf dem Platz beurteilen, und eher den Drill wechseln, als die Änderung aufzugeben.

Funktioniert DeepSwing auf Android?

Ja. Die Android-App (1.4.1, Oktober 2026) nimmt auf, analysiert, bietet „1 Schwung“ und „Mehrere Schwünge“, vergleicht Schwünge und hat den Trainings-Coach. Für die Schlägerkopfgeschwindigkeit brauchst du auf Android Aufnehmen oder die freihändige Speed-Taste mit der Rückkamera, weil „1 Schwung“, „Mehrere Schwünge“ und der Echtzeit-Coach dort mit 60 fps filmen. Phasenmarken von Hand verschieben und die App für die Apple Watch gibt es nur auf dem iPhone.

Was kostet DeepSwing?

Download, Aufnahme, Import und die Analyse selbst sind kostenlos, ebenso die Schwungbibliothek und der interaktive Guide. Die vollständigen Ergebnisse, der Vergleich, der Echtzeit-Coach, Golfrunden, der Export und die Trainingswerkzeuge erfordern DeepSwing Pro. Referenzpreise in der Eurozone im Oktober 2026: etwa 59,99 EUR im Jahr mit 7 Tagen Gratis-Test für neue Abonnenten, 9,99 EUR im Monat oder 149,99 EUR als Einmalkauf ohne Abo. Die Preise unterscheiden sich je nach Land und Store, verbindlich ist der Preis, den die App beim Kauf anzeigt.

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